Der Jahreskreis – dem Rhythmus der Natur folgen und was uns unser Garten alles so bietet - ein Überblick

Veröffentlicht am 13. Mai 2026 um 13:26

Der keltische Jahreskreis orientiert sich an den Gesetzmäßigkeiten und Geschehen der Natur, den Jahreszeiten, den Sonnen- und Mondzyklen, dem Werden und Vergehen dass sich immer wieder aufs Neue beobachten lässt. D.h. die Zeit wird als Kreislauf empfunden, der sich stetig wiederholt – alles fließt, nichts hält ewig.

 

Das Jahr besteht hierbei aus 4 festen, dem Sonnenlauf folgenden Kardinalspunkten (bilden das keltische Kreuz), welche jeweils von den 4 Kreuz-Viertel-Tagen, die dem Mondzyklus folgen, unterteilt wurden. Dadurch ergibt sich das achtspeichige Rad mit folgenden 8 Speichenpunkten:

  • Imbolc (um den 1/2.2.)– Vollmond – Geburt das Lichtes, Lichterfest

  • Ostara (um den 21.3.) – Sonne – Frühlings-Tagundnachtgleiche

  • Beltane (um den 30.4./1.5.) – Vollmond – Fruchtbarkeitsfest

  • Litha (um den 21.6.) – Sonne – längster Tag des Jahres, Sommersonnenwende

  • Lugnasad/Lammas (um den 31.7./1.8.) – Vollmond – Beginn der Erntezeit, Korn-/Erntefest

  • Mabon (um den 22.9.) – Sonnen – Erntedankfest, Herbst-Tagundnachtgleiche

  • Samhain/Samain (um den 31.10./1.11.) – Vollmond – Toten-/Ahnenfest

  • Jul (um den 21.12.) – Sonne – kürzester Tag des Jahres, Wintersonnenwende

  • Rau-/Rauchnächte (um den 25.12.-6.1.) – die magische Zeit zwischen den Zeiten

 

Im Fluß des Jahres kann man den natürlichen Rhythmus des Lebens wieder bewußter wahrnehmen. Die Natur liefert uns dabei nicht nur Orientierung sonder dient ebenso als Kraftquelle für Körper und Geist.

...und das wußten auch schon die Kelten. Sie wußten um die Heilkräfte und Wirkungen der Pflanzen und Bäume und konnten diese nicht nur medizinisch nutzen...

 

Was in unserm Garten übers Jahr an (Heil-)Kräutern, Sträuchern und Bäumen wächst… (*sammeln wir außerhalb, **sammeln wir teilweise von außerhalb dazu)

Die Kraft das Frühlings (März-Mai) – Zeit des Neuen/Erneuerung, des Aufbruchs und Öffnung, der Lebenslust und Entgiftung.

Hier ein kleiner Einblick in die von uns verarbeiteten Pflanzen mit Verwendungsbeispielen:

  • **Bärlauch: Blätter für Pestos, Senf, Kräutersalz, Kräuterbutter

  • Brennnessel: Blätter für Pestos, Senf, Kräutersalz, Kräuterpulver, Tee, als Badezusatz, zum Räuchern, Stiele für Gartennutzung

  • Brombeere: junge Blätter für Tee

  • *Fichte: Nadeln und Triebe für Würzsalz, Tee, Pesto, Essig, als Badezusatz, zum Räuchern

  • Flieder: Blüten für Sirup, Armoazucker und Essig

  • Giersch: Blätter für Pesto, Kräutersalz

  • Hasel: Blätter für Kräutersalz, Kräuterpulver

  • Holunder: Blüten für Sirup, Armoazucker und Essig, zum Räuchern

  • Klettlabkraut: Blätter für Kräutersalz und Tee

  • Löwenzahn: Blätter für Pesto, Kräutersalz, Kräuterpulver, Tee, Blüten für Sirup, Pesto, Aromazucker

  • Taubnessel: für Pesto, Kräutersalz

  • Vogelmiere: Blätter für Pesto, Kräutersalz

 

Die Wärme des Sommers (Juni-August) – Zeit der Entfaltung, des Werdens und Wachstums, der Ernte

Hier ein kleiner Einblick, welche Pflanzen wir im Sommer verarbeiten wollen:

  • *Beifuß: für Kräutersalz, zum Räuchern

  • Brennnessel: Triebspitzen und Samen für Kräutersamen, Tee, Stiele als Gartenhelfer

  • Johannisbeere: Früchte für Senf, Essig

  • Lavendel: Blüten für Sirup, Armazucker, Tee, als Badezusatz, zum Räuchern

  • Pfefferminze: Blätter und Blüten für Tee, Sirup

  • Rose: Blüten für Aromazucker, Tee

  • Rote Bete: Blätter für Pesto, Frucht für Kräutersalz, Chutney

  • Rotklee: Blüten für Tee

  • Salbei: Blätter für Kräutersalz, Tee, Gewürz, zum Räuchern

  • Zitronenmelisse: Blätter für Sirup, Tee, zum Räuchern

 

Die Reife des Herbstes (September-November) – Zeit das Dankes, des Abschieds, des Rückzugs.

Hier ein kleiner Einblick, welche Pflanzen wir im Herbst verarbeiten wollen:

  • Apfel: Frucht für Fruchtaufstrich, zum Trocknen, Chutney, Schale für Tee

  • Hagebutte: Frucht für Fruchtaufstrich, Blüten für Tee, zum Räuchern

  • Ringelblume: Blüten für Tee, Aromazucker, Salben, zum Räuchern

 

Die Ruhe das Winters (Dezember-Februar) – Zeit des Lichtes, des Vertrauens und Träumens, des Innehaltens, der Ruhe.

In dieser Zeit genießen wir unsere hergestellten Köstlichkeiten und lassen uns von unserem selbstgemachten Tee wärmen :-)

 

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